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Außenwand

Die Außenwand ist die größte Umschließungsfläche des Gebäudes und ist Wind und Wetter ausgesetzt. Bei unzureichender Dämmung geht über sie ein großer Teil der Wärme verloren. Daher muss sie gut verpackt werden, um einen Temperaturausgleich zwischen Innen- und Außenluft zu verhindern. Außenwände können von außen, innen und bei einem zweischaligen Wandaufbau auch im Kern gedämmt werden.

Außendämmung

Die Außendämmung ist die bauphysikalisch beste Lösung. Sie erhöht die speicherwirksame Masse der Außenwand, welche das Gebäude im Winter wärmt und im Sommer kühlt. Darüber hinaus werden Wärmebrücken vermieden. Sie eignet sich jedoch nicht für denkmalgeschützte Altbauten, bei denen gestalterische Fassadenbesonderheiten erhalten werden müssen.

Bei der Außendämmung der Wand unterscheidet man zwischen hinterlüfteten und nicht hinterlüfteten Konstruktionen.

Letztere Variante wird von namhaften Systemanbietern als Wärmedämmverbundsystem (WDVS) mit Knauf Insulation Putzträgerplatten und -lamellen angeboten.

Innendämmung

Die Innendämmung ist eine Dämmvariante für denk-malgeschützte Gebäude oder temporär genutzte Objekte, wie Veranstaltungshallen oder Kirchen. Eine Schwäche der Innendämmung sind Wärmebrücken, die an Anschlüssen der Innenwände zur Außenwand entstehen.

Bei denkmalgeschützten Gebäuden ist die raumseitige Dämmung oft die einzige mögliche Ausführungs-Variante. Hier wird der Dämmstoff auf die Innenseite der Wand angebracht. Ungedämmte Anschlüsse von Innenbauteilen an die Außenwand führen zu Wärmebrücken, die Tauwasserausfall zur Folge haben können.

Kerndämmung

Die Kerndämmung wird vornehmlich im Neubau verwendet.

Bei der Kerndämmung von zweischaligen Wandaufbauten wird die Dämmung zwischen die beiden Wandschichten eingebracht, was die Wärmeverluste der Wand erheblich reduziert und die Wärmespeicherkapazität erhöht.

Holzrahmenbau

Die verhältnismäßig geringen Wandstärken im Holzrahmenbau ermöglichen größtmöglichen Wohnraum. Häuser in Holzrahmenbauweise bestehen aus einem hölzernen Grundgerüst (Pfosten und Riegel). Die Wände werden meist mit Gipsbauplatten oder OSB-Platte verkleidet. Die Außenseite kann verputzt werden. Raumseitig wird die Wandkonstruktion noch mit einer Dampfbremse geschützt.

Hinweis:Je nach Anforderung und Bausubstanz können unter- schiedliche Produkte für Ihre Dämmlösung in Frage kommen. Um zu erfahren, welches Produkt für Ihr Projekt am besten geeignet ist, fragen Sie unsere Ansprechpartner für Produkte und Anwendungen.

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