Dämmen zahlt sich aus
Da Dämmungen den Heiz- und Kühlungsbedarf eines Gebäudes senken, schlägt sich diese Ersparnis auch finanziell nieder.
Wie viel spart man?
Etwa 75 Prozent des Energieaufwands eines Privathaushaltes wird bislang für die Heizung aufgewendet. Bei einem ungedämmten Einfamilienhaus entweicht etwa zwei Drittel der Wärme durch die Außenwände und das Dach. Laut Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. entspricht der Heizmittelbedarf eines Hauses aus den 60er Jahren rund 2.000 Litern Heizöl. Werden durch Dämmungen zwei Drittel der Wärmeverluste verhindert, entspricht dies einer Einsparung von rund 650 Euro jährlich. Wird solch ein Gebäude durch umfangreiche Dämmungen aller Wärmeverlustquellen zu einem so genannten Passivhaus umgebaut, können sogar bis zu 90 Prozent der Heizkosten eingespart werden.
Unter Berücksichtigung kontinuierlich steigender Energiekosten kann bei einem 60er Jahre Bau zukünftig von einer Einsparung weit über den zirka 50 Euro im Monat ausgegangen werden.
Und die Kosten?
Natürlich dürfen bei dieser Rechnung die Kosten für die Sanierung nicht außen vor gelassen werden. Diese lassen sich jedoch schwer beziffern, da die nötigen Finanzmittel stark von der Ausgangssituation des Gebäudes abhängen.
Grundsätzlich kann festgehalten werden: Da Häuser erst nach mehreren Jahrzehnten komplett saniert werden sollten, amortisieren sich die Kosten einer umfassenden Dämmmaßnahme schon nach kurzer Zeit.
Gut für die Umwelt
Zudem sind Dämmungen, neben ihren finanziellen Vorteilen, auch ökologisch sehr sinnvoll. Durch den reduzierten Energiebedarf werden weniger Treibhausgase verursacht. Die Energie, die für die Erzeugung der Dämmmaterialien benötigt wird, haben Dämmungen aus natürlichen Rohstoffen schon nach kurzer Zeit wieder eingespart.







