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Auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft

Erstellt von Knauf Insulation am 23. November 2020

Möglichst keine Produktionsabfälle auf Deponien zu entsorgen, ist eines der mittelfristigen Ziele der neuen Knauf Insulation Nachhaltigkeitsstrategie For A Better World. Ein sehr gutes Beispiel hierfür ist ein Projekt, das über die letzten Jahre in Gemeinschaftsarbeit zwischen dem Holzwolle-Werk Simbach, dem Steinwolle-Werk St. Egidien und der zentralen Technik des Unternehmens aufbaut wurde.

Bei der Konfektionierung der Heraklith Holzwolle-Mehrschichtplatten mit Steinwolle- oder EPS-Kern entsteht Materialstaub, welcher bislang auf der Deponie entsorgt werden musste. Durch die Installation von speziellen Absauganlagen in der Simbacher Holzwolle-Produktion von Knauf Insulation können nun die verschiedenen Materialien getrennt werden. Die EPS- und Holzwolle-Reste werden gesammelt und der thermischen Verwertung zugeführt. Der in Containern gesammelten Steinwolle-Sägestaub wird von Niederbayern in das Steinwolle-Werk im sächsischen St. Egidien transportiert. Dort wird das Material als Formstein verarbeitet, in den Schmelzprozess zugeführt und so wieder Bestandteil eines neuen Steinwolle-Produkts.

Auf diese Weise landen ca. 1.700 Tonnen Steinwolle-Produktionsstaub pro Jahr als recycelter Rohstoff zurück im Produktionsprozess. Dies ist ein konsequenter Schritt, eine Kreislaufwirtschaft zu ermöglichen und den zu deponierenden Abfall weiter zu verringern. Zudem ist dieses Projekt beispielhaft für die erfolgreiche Kooperation zwischen zwei Werken mit unterschiedlichen Technologien.  

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