News

Bau bleibt Motor der Wirtschaft
Erstellt von Knauf Insulation am 04. Juli 2019

Knauf Insulation veröffentlicht zur Jahreshälfte eine aktuelle Marktanalyse. Der grundsätzliche Trend, der sich bereits zum Jahresanfang abzeichnete, bleibt unverändert: Der Dämmstoffmarkt wächst weiter kontinuierlich und die Baubranche bleibt ein wichtiger Motor der Gesamtwirtschaft.

Die deutsche Gesamtwirtschaft soll 2019 nur um 0,8 % wachsen. Gleichzeitig werden weiterhin niedrige Arbeitslosenzahlen erwartet. Eine Rezession ist nicht in Sicht. Beim Blick auf die Baubranche ist festzuhalten, dass die Baugenehmigungen im Januar, laut Zahlen des Statistischen Bundesamts, um mehr als 9 Prozent im Vergleich zum Vormonat gestiegen sind. Alle Gebäudearten konnten ein Plus verzeichnen: ein gutes Signal nach einem Rückgang der Genehmigungen zum Ende des vergangenen Jahres. Die Fertigstellungsrate und der nominale Output des Baugewerbes werden auch in diesem Jahr weiterhin steigen und auf dem höchsten Stand der letzten 10 Jahre landen. So wird die Baubranche auch 2019 ein wichtiger Motor der deutschen Wirtschaft sein.

Beim Blick auf die Dämmstoff-Marktentwicklung bis ins Jahr 2020 sieht die Analyse ein stetiges Wachstum des Dämmstoffabsatzes von 1 bis maximal 2 % vor. Polystyrol-Dämmstoffe (EPS), die unter einem angeschlagenen Image zu leiden hatten, erholen sich langsam. Technologien, die sich durch guten bis sehr guten Brandschutz auszeichnen wachsen kontinuierlich über dem Gesamtmarkt. Auf die Entwicklung der Glaswolle-Dämmstoffe drückt die sinkende Zahl von Dachsanierungen, weshalb dieses Segment bis 2020 das Niveau der vergangenen drei Jahre nur aufrechterhalten kann. Unter dem Strich wird erwartet, dass der Mineralwolle-Markt (Glas- und Steinwolle) in den kommenden beiden Jahren um 2 bis 3 % wächst, wobei sich Steinwolle etwas besser entwickelt.

Der Trend zum Flachdach lässt die Anteile der Steinwolle-Dämmstoffe, aber auch der XPS- und PU-Dämmstoffe wachsen. Insgesamt bewegt sich der Dämmstoff-Markt – wie auch die Baubranche – auf einem sehr hohen Niveau. Gehemmt wird stärkeres Wachstum nach wie vor durch das Handwerk, dem Fachkräfte und damit Kapazitäten fehlen. Anreize zur Sanierung sind zwingend notwendig, da abzusehen ist, dass sich die Neubautätigkeit mittelfristig abschwächen wird.