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Heraklith®: Von Natur aus nachhaltig

By Knauf Insulation
14. November 2023

Schon allein dank ihrer Rohstoffe gehören Produkte der Marke Heraklith® zu den nachhaltigsten Baustoffen der Welt. Dennoch arbeitet Knauf Insulation kontinuierlich daran, den ökologischen Fußabdruck der Holzwolle-Lösungen weiter zu reduzieren. Sowohl die Inhaltsstoffe als auch die Produktionsmethoden werden immer wieder auf den Prüfstand gestellt, um den Spitzenplatz unter den Naturbaustoffen zu behaupten.

Holz, mineralisches Bindemittel und Wasser: Das steckt in allen Dämmplatten von Heraklith®. Man könnte meinen, dass es kaum möglich ist, diese natürliche Zusammensetzung weiter zu optimieren – und dennoch macht Knauf Insulation genau das.

Kurze Wege

Das Unternehmen achtet zum Beispiel nicht nur darauf, dass das Holz als wichtigster Rohstoff für Heraklith® Produkte PEFC zertifiziert ist und aus kontrolliert nachhaltiger Forstwirtschaft kommt. Auch der Transportweg spielt bei der Produktion der beliebten Holzwolle-Dämmlösungen eine entscheidende Rolle. Holz, das in Simbach am Inn, dem bedeutendsten Holzwolle-Dämmstoffwerk der Welt, angeliefert wird, kommt aus süddeutschen und österreichischen Wäldern und hat eine möglichst kurze Reise hinter sich. Das hat positive Auswirkungen auf den CO2-Fußabdruck der Produkte, der auf diese Weise möglichst gering gehalten wird.

 

 

Innere Werte

Dasselbe Ziel – die Reduzierung des CO2-Gehalts – hat ein aktuelles Projekt, das die Optimierung des Bindemittels für Holzwolle-Fasern anstrebt. In Zukunft sollen unter anderem vermehrt hauseigene Recycling-Stoffe eingesetzt werden, um den CO2-Fußabdruck des Binders und damit auch der fertigen Dämmlösungen weiter zu verkleinern. Das ist ein wichtiger Schritt, denn Knauf Insulation hat sich im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie „For A Better World“ selbst dazu verpflichtet, den CO2-Gehalt seiner Produkte bis 2025 um 15 % im Vergleich zu 2019 zu reduzieren.

Runter auf Null

Ganze 100 %, also die Reduzierung auf Null, ist das langfristige Ziel des Unternehmens hinsichtlich der CO2-Emissionen des gesamten Produktionsstandorts Simbach – ein Vorhaben, das ambitionierter nicht sein könnte. Enorme finanzielle und individuelle Anstrengungen sind nötig, um das Traditions-Werk Simbach mit seiner 100-jährigen Geschichte in eine CO2-freie Zukunft zu transformieren. Anstrengungen, die Knauf Insulation bereit ist, zu leisten.

 

 

Energie aus der Erde

So wurden bereits in verschiedenen Produktionsbereichen neue, energieeffiziente Anlagen in Betrieb genommen. Der Heizenergieträger Erdgas wird in unterschiedlichen Anwendungen sukzessive durch Ökostrom ersetzt. Hocheffiziente, präsenzgesteuerte LED für die Beleuchtung, optimierte Stapler-Routen und vieles mehr sorgt dafür, dass Energie nicht verschwendet wird. Ein großer Hebel für die Nachhaltigkeit des Standorts wird der Anschluss des Werks an das Geothermie-Netz von Simbach am Inn sein. Dieser soll bis 2027 abgeschlossen sein. Die thermische Verwertung von Abfällen der Holzwolle-Produktion vor Ort sowie Zehntausende Photovoltaik-Paneele runden die nachhaltige Energieversorgung ab.

Zurück in den Kreislauf

100 % war auch das Ziel beim Umgang mit zu deponierenden Abfällen des Produktionsstandorts Simbach: Das gesamte Werk sollte bis 2025 so optimiert werden, dass überhaupt keine Deponieabfälle mehr anfallen. Doch nicht 2025, sondern schon 2022 hat es Knauf Insulation dank innovativer Recycling- und Verwertungsmethoden für Produktionsabfall geschafft, das überaus ambitionierte Vorhaben in die Tat umzusetzen.

 

 

Kostbarer Staub

Ein Beispiel für die neu etablierten Recycling-Wege ist der Umgang mit Simbachs kostbarem Staub: Um selbst die kleinsten, verwertbaren Stoffe zu sammeln, wurden in der Holzwolle-Produktion spezielle Absauganlagen installiert. Diese sammeln und trennen den bei der Konfektionierung von Mehrschicht-Dämmplatten anfallenden Materialstaub. Darunter befindet sich Mineralwolle, die nun im Schwesterwerk St. Egidien zu Recyclingsteinen verarbeitet und dem Schmelzprozess neuer Dämmstoffe zugeführt werden kann. Allein auf diese Weise landen ca. 1.700 Tonnen Steinwolle-Produktionsstaub pro Jahr als recycelter Rohstoff zurück im Produktionsprozess.

Sauber getrennt

Die saubere Trennung von Stoffen ist auch in einem anderen Bereich der Heraklith® von Bedeutung: Farbreste, die beispielsweise durch überschüssigen und gesammelten Sprühnebel im Rahmen des Einfärbe-Prozesses von Heraklith® Platten auftreten, werden in einer Farb-Abscheideanlage in ihre Bestandteile zerlegt. Mithilfe geringer Mengen eines Spaltmittels werden alle Farbbestandteile aus dem Wasser gelöst. Diese können dann separat und entsprechend der gültigen Vorschriften umweltschonend entsorgt werden. Das Wasser, welches 40 % der Gesamtmenge ausmacht und bisher regelmäßig per Tankzug zu einem Entsorgungsbetrieb transportiert werden musste, kann jetzt einfach als Abwasser über die Kanalisation der üblichen Klärung zugeführt werden.

 

 

Konsequent nachhaltig

All diese Maßnahmen und noch viele mehr wurden von Knauf Insulation geplant und schrittweise umgesetzt, um die Produktion und die Verwendung von Heraklith® Dämmlösungen noch nachhaltiger zu machen. All das, obwohl die Produkte heute schon aus natürlichen Rohstoffen bestehen und die Energie, die für ihre Herstellung aufgewendet wird, bereits nach kurzer Zeit im Einsatz wieder durch Heizenergieeinsparungen kompensieren. Das ist konsequent nachhaltig und zukunftsweisend – nicht nur für einen Dämmstoffhersteller, sondern auch für dessen Produkte, die auch in Zukunft die Messlatte für nachhaltige Baustoffe immer wieder ein Stück höher legen.

 

Mehr über Heraklith® erfahren Sie unter: www.heraklith.de

For a Better World

Nachhaltigkeit bei Knauf Insulation

Knauf Insulation hat sich selbst zu ambitionierten Nachhaltigkeitszielen verpflichtet. Dazu gehören unter anderem die Reduzierung des CO2-Fußabdrucks der eigenen Standorte sowie die kontinuierliche Optimierung der eigenen Dämmlösungen hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit. Ressourcen und die Umwelt sollen durch diverse Maßnahmen geschont und Energie gespart werden.

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